Neue Prozesse, Systeme und Veränderungen scheitern selten an der Technik, sondern häufig an mangelnder Nutzung. Motivationsdesign untersucht die Faktoren, die Verhalten beeinflussen, und schafft gezielte Voraussetzungen für
Beteiligung und Akzeptanz. Statt auf kurzfristige Anreize zu setzen, steht die Frage im Mittelpunkt, welche Bedingungen Menschen tatsächlich zur Nutzung neuer Angebote bewegen.
Nachhaltige Verhaltensänderung entsteht durch das Zusammenspiel mehrerer Einflussfaktoren. COM-B beschreibt Verhalten als Ergebnis von Fähigkeit, Gelegenheit und Motivation. Der Kurs zeigt, wie sich Barrieren identifizieren,
kognitive Hürden reduzieren und Veränderungsprozesse nutzerorientiert gestalten lassen. Dadurch entstehen höhere Akzeptanzraten und bessere Voraussetzungen für erfolgreiche Implementierungen.
Level 1 bis 2*
Praxiskompetenzen
• Verhaltensbarrieren systematisch analysieren
• COM-B und EAST gezielt anwenden
• Nutzerakzeptanz nachhaltig verbessern
• Motivierende Rahmenbedingungen gestalten
• Veränderungsprozesse wirksam unterstützen
Im Arbeitsalltag: Neue Systeme und Prozesse werden erfolgreicher angenommen, wenn Hindernisse früh erkannt und reduziert werden. Dies verbessert Akzeptanz und Nutzung deutlich.
FAQ – häufige Fragen
Warum scheitern viele Belohnungs- und Gamification-Ansätze?
Weil sie häufig nur kurzfristige Anreize schaffen. Nachhaltige Verhaltensänderungen entstehen meist durch Kompetenz, Autonomie und die Reduzierung von Nutzungshürden.
Was ist der häufigste Fehler bei Veränderungsprojekten?
Akzeptanzprobleme werden oft als Motivationsproblem interpretiert, obwohl mangelnde Gelegenheit oder unnötig komplexe Prozesse die eigentlichen Ursachen darstellen.
Wann wird Verhaltensdesign problematisch?
Wenn Regelwerke oder Vorgaben den Handlungsspielraum zu stark einschränken und damit Eigenverantwortung sowie intrinsische Motivation schwächen.
Themenfeld: Change Management und Verhaltensgestaltung
Praxis & Transfer: Akzeptanz • Veränderungsprozesse • Nutzerverhalten
Systeme & Workflows: COM-B • EAST • Behavioral Design
Qualität & Sicherheit: Transparenz • Nutzerorientierung • Ethik
Als Videokonferenzsoftware wird eine datenschutzkonforme ZOOM-Lizenz eingesetzt, die eine Lernumgebung mit zahlreichen Optionen zur Interaktion garantiert. Für Interessentinnen und Interessenten, die bisher noch nicht mit ZOOM gearbeitet haben, besteht zu jeder Zeit – dies unter der Internetadresse https://zoom.us/test –
die Möglichkeit eines direkten Zugriffs auf die ZOOM-Testumgebung. Die parallele Mitarbeit wird durch den Einsatz eines zweiten Monitors oder auch Endgeräts, etwa eines Tablet-Computers, für die ZOOM-Übertragung deutlich vereinfacht.