Landjuden in Unterfranken und anderswo - Ein Vergleich

In Kooperation mit den Museen in der Schranne und dem Verein für Heimatgeschichte
Dass es bis zum Holocaust in vielen kleinen Orten in Unterfranken jüdische Gemeinden gab, haben manche heutige Bewohnerinnen und Bewohner schon mal gehört. Ihre Mitglieder wurden zwischen 1933 und 1943 alle vertrieben oder deportiert und ermordet. Heute gibt es nur eine jüdische Gemeinde – die in Würzburg.
Doch wie kam es eigentlich dazu, dass so viele jüdische Menschen auf dem Land lebten – und vor allem: Wie sah dieses Leben aus? Womit verdienten die Menschen ihr Geld, wie wohnten sie, wo gingen sie zur Schule, wo feierten sie ihre Gottesdienste und wo wurden sie begraben? Auf diese und weitere Fragen geht Dr. Rotraud Ries in ihrem illustrierten Vortrag ein. Passend zur Ausstellung „Mitten unter uns – Landjuden in Unterfranken vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert“, die in der Schranne zu sehen ist.


Vortrag in Kooperation mit den Museen in der Schranne und dem Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld
 
>Dr. Rotraud Ries, Leiterin des Johanna-Stahl-Zentrums für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken
 
Kostenfrei, Anmeldung erforderlich




1 Abend, 18.10.2021
Montag, 19:00 - 20:30 Uhr
1 Termin(e)
Rotraud Ries
A5152
kostenfrei

Belegung: 
 (Plätze frei)
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