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GOLF – eine Sportart mit vielen Vorurteilen

Golf-Club Maria Bildhausen e. V.

In Kooperation mit dem Golf-Club Maria Bildhausen e.V. bietet die vhs Schnupperkurse und Golf-Starter-Programme an. Alle Angebote und weitere Infos finden Sie ab dem 05.01.2017
hier unter der Rubrik "Gesundheit".

Golf hat anderen Sportarten gegenüber einen schweren Stand, vor allem auch in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern. So spielen beispielsweise in Deutschland 0,79 % der Bevölkerung Golf, in Schweden dagegen 4,94 % und in Island gar 5,10 % (Stand 2013). Schwierig, langweilig, nervig, elitär, nichts für jüngere Leute. Ob solche Vorurteile zutreffen, wollte Anton Then von aktiven Golfern unterschiedlicher Altersgruppen erfahren.

Golf ist eine teuere Sportart, die sich nur Leute mit viel Geld leisten können!

„Golf ist bei weitem preiswerter als Reiten oder Jagen und wer das gesamte Potential einer Golfclub-Mitgliedschaft voll nutzt, genießt ein ganzjähriges Freizeitangebot mit einem kaum zu
toppenden Preis-Leistungsverhältnis“, sagt Bernd Weigel. „Für junge Leute gibt es spezielle, kostengünstige Angebote“, ergänzen Eva und Jonas Herrmann.

Golf ist doch kein Sport für junge Leute. Da treffen sich nur Senioren, schlagen ein bisschen gegen den Ball, um möglichst schnell im Clubheim tratschen zu können!
„Nein“, widerspricht Nick Demling. „Ich kenne mehr junge Leute als alte Leute, die Golf spielen.“ Monika Härtl dachte früher auch oft an Senioren, „aber gerade die Jugend in unserem Club beweist das Gegenteil.“

Golf ist eine einseitige Sportart!
Bernd Weigel sieht das völlig anders. „Sechs Kilometer im Eiltempo mit Gepäck laufen, präzise Bewegungsroutinen abrufen, 100 Schwünge hochkonzentriert ausführen, Spielstrategien planen. Was soll da einseitig sein? Glaubt mir, man kann beim Golfen außer Atem kommen und körperlichen als auch psychischen Muskelkater kriegen.“

Beim Golf spielt jeder für sich und es ist deshalb langweilig!
„Ich kenne keine Sportart, in der so spontan und unverbindlich neue Bekanntschaften geschlossen werden können“, meint Bernd Weigel.

Golf kann ich nur bei schönem Wetter spielen, also nur wenige Wochen im Jahr!
„Wir beide spielen von März bis November Golf und gehören damit noch zu den „Weicheiern“ unter den Golfspielern. Da gibt es nicht wenige, die bei Schnee, Wind und niedrigsten Temperaturen jeden Tag auf den Golfplatz gehen,“ entkräften Eva und Jonas Herrmann die These.

Golf ist eine sehr zeitaufwändige Sportart!

„Nö, wenn ich auf die Range gehe und dann noch 4-Löcher oder den Kurzplatz spiele, bin ich in zwei Stunden fertig“, sagt Nick Demling. „Ja,“ meint dagegen Monika Härtl, „aber ich muss ja nicht immer den ganzen Platz spielen.“
Text und Fotos: Golf-Club Maria Bildhausen