Fränkische Lebensbilder im Fokus der Reformation
7. - 28. April 2019 • vhs Bürgerhaus


in Verbindung mit der Reformationsdekade/Luther 2017
in Kooperation mit der Volkshochschule Rhön & Grabfeld
Die Wanderausstellung präsentiert Personen aus der Anfangszeit der Reformation, die in Franken lebten, wirkten und Stellung zur neuen Lehre bezogen.
Die vorgestellten Biografien geben durch die geschilderten Aktivitäten und persönlichen Standpunkte individualisierte Einblicke in die Ausbreitung und Motive der Reformation.
Die einzelnen Lebensbilder vermitteln auch das eine oder andere Erfolgsrezept der neuen Lehre: die weitläufige Vernetzung ihrer Vorkämpfer, die einen intensiven Austausch über neu erschienene Schriften und Ideen pflegten ebenso wie ihre Mobilität - Eigenschaften, die die gegenwärte Gesellschaft gerne für sich reklamiert.
Die vielfältige Darstellung der Lebensbilder unterschiedlichster Persönlichkeiten in der Ausstellung ist das Ergebnis eines wissenschaftlich arbeitenden Autorenteams in historischen, theologischen und kunsthistorischen Fachgebieten. Der Bogen der elf Biografien spannt sich vom Markgrafen Georg den Frommen über seinen Kanzler Georg Vogler, Lazarus Spengler, Sebastian Hagelstein, Johann Rurer, Johannes Teuschlein, Argula von Grumbach, Primus Truber, Hans Böhm, Caritas Pirckheimer bis hin zum Landpfarrer Georg Hausecker. Neben der Beschreibung eines Eptaphs ist auch die Kleidung der Pfarrer ein Thema.

Für unseren Landkreis wurde die Ausstellung nun ergänzt durch den bedeutenden, leider viel zu wenig bekannten Universalgelehrten aus Mellrichstadt, Martin Pollich.

Martin Pollich und fränkische Persönlichkeiten der Reformationszeit
Mit etwas zeitlichem Abstand zum groß gefeierten Reformationsjubiläum 2017 erreicht eine Ausstellung des Frankenbundes nun auch den Landkreis Rhön-Grabfeld.
Mellrichstadt wurde ganz gezielt als erste Station dieser Wechselausstellung ausgewählt, die im Mai in die Karmeliterkirche Bad Neustadt und im Juni in das Foyer der Franken-Therme Bad Königshofen weiterwandert.
Zu den präsentierten Persönlichkeiten gehört auch ein Vertreter aus Mellrichstadt - Martin Pollich. Außerhalb des nach ihm benannten Gymnasiums ist der bedeutende Gelehrte bei uns leider viel zu wenig bekannt.
Vielseitig begabt, genügte dem Mellrichstädter nicht ein Studium – drei sollten es zuletzt sein, die er als Doktor der Philosophie, Medizin und Theologie abschloss. Als Leibarzt des Sächsischen Kurfürsten und erster Rektor der Wittenberger Universität brachte „Martin Mellerstadt“ den Namen seiner Heimatstadt in die Welt. Und als Kollege Martin Luthers und weiterer bedeutender Reformatoren nahm er dabei Anteil am Weltgeschehen.

Text und Bild: Frankenbund

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